NICHTS IST HEILIG
2026
In der humoristisch-analytischen Lecture-Performance nimmt sich Marc Sinan der großen Säulenheiligen der deutschen Musikgeschichte an: Bach, Mozart und Beethoven – überlebensgroß, ikonisiert, bis heute allgegenwärtig im Kanon der klassischen Musik. Doch warum gerade sie? Sind sie tatsächlich die überlegenen Jahrtausendkünstler – oder wirken hier unsichtbare Kräfte gesellschaftlicher Prägung, kultureller Hierarchien und historischer Zuschreibungen?
Sinan spürt diesen Fragen mit musikalischem Witz und analytischer Schärfe nach und kratzt an diesem wilden und unterhaltsamen Abend lustvoll an den Sockeln der Hochkultur, ohne dabei an Substanz zu verlieren.
Streichquartett
Selbstspielendes Cembalo
Chor
75 Minuten
Kulturstiftung des Bundes
Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien
Bezirksamt Treptow-Köpenick
12.04.26
Stadtgarten Erfurt
14.05.26 Uhr (Berlin)
18.06.26 19 Uhr (Würzburg)
02.10.26 17 Uhr (Bonn)
Eine Kooperation mit den Thüringer Bachwochen, dem Mozartfest Würzburg und dem Beethovenfest Bonn, im Rahmen von „tuned“. Gefördert durch die KSB und das BKM im Rahmen des Bezirkskulturfonds des Bezirksamt Treptow Köpenick.
Marc Sinan – Lecture Performance, KI-Cembalo
Eliot Quartett
Maryana Osipova – Violine
Alexander Sachs – Violine
Dmitry Hahalin – Viola
Michael Preuss – Violoncello
Jugendchöre der schola cantorum weimar und der Chorakademie Erfurt (Erfurt)
canto diaspora (Berlin)
Ashley Maurice – Sound Engineer, KI-Cembalo
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